Die 10 häufigsten Fehler beim Schalten von Facebook-Ads

Kein Meister ist je vom Himmel gefallen. Dieses Sprichwort ist auch beim Schalten von Werbeanzeigen auf Facebook & Instagram nur allzu wahr. Das heißt aber noch lange nicht, den Kopf in den Sand zu stecken, auch wenn Fehlernanfangs unvermeidbar sind. Facebook-Ads bietet ein riesiges Potenzial für euer Unternehmen. 

Meist stolpern Anfänger über die gleichen Fehler. Daher bietet es sich umso mehr an die Standard-Fehler in diesem Beitrag zu erläutern, um sie so in Zukunft zu erkennen und natürlich bestmöglich zu vermeiden.

NIKO KRONENBITTER

Gründer & Kopf des Unternehmens

Niko baute 2009 seine erste Webseite als noch unbekannter Anbieter für Webdesigns. Über die vergangenen Jahre konnte er seine Position und Berechtigung am Markt immer weiter ausbauen. 2017 beschloss Niko sich auf eine Nische zu spezialisieren: Die Immobilienbranche sowie Anbieter rund um's Haus. Dies ist der Grundbaustein der Kronemedia heute.

1. Die Zielgruppe ist zu klein bzw. zu groß

Die Größe der Zielgruppe ist entscheidend für den Erfolg eurer Kampagne. Dabei darf diese weder zu groß noch zu klein ausfallen. Ist die Zielgruppe, bei einem relativ großem Kampagnenbudget zu klein, so fühlt sich der Konsument schnell zugemüllt mit Anzeigen. Die Anzeigen werden negativ aufgefasst, die Performance sinkt, der preis pro Klick steigt. 

Ist die Zielgruppe zu groß, hat der Konsument zu wenig Kontakt mit der Anzeige und wird daher auch nicht genug darauf aufmerksam. 

Bei der ersten Kampagne ist daher sinnvoll, sich auf die „voraussichtliche Zielgruppengröße“ seitens Facebook zu verlassen. Eine Bewertung und Empfehlung, in den Ampelfarben gehalten, gibt Facebook kostenlos vor. 

2. Was du siehst, bekommst du auch.

Oder anders ausgedrückt: What you see is what you get. Anzeigenziel und Kampagnenziel sollten unbedingt übereinstimmen. Zum Beispiel: Viele lassen sich dabei von den unterschiedlichen Kosten bei den Kampagnen abschrecken. Soll der Traffic auf der Website erhöht werden und so viele Nutzer wir möglich angesprochen werden, so sollte die Kampagne zwingend auf Traffic optimiert werden. Auch wenn eine auf Reichweite optimierte Kampagne kostengünstiger ist, so führt sie in diesem Beispiel nicht zum gewünschten Ergebnis.

3. Keine Custom Audiences und Lookalike Audiences.

Bei Facebook gibt es drei Arten von Zielgruppen: Voraussichtliche Zielgruppe, Custom Audiences (CA) und Lookalike Audiences (LAA)

Ganz am Anfang fehlen für CAs und LAAs schlichtweg die Daten. Es bleibt keine andere Wahl als die Zielgruppe über demographische Merkmale zu wählen. Auch mit diesen Zielgruppen können sehr gute Ergebnisse eingefahren werden, keine Frage. Aber spätenstens dann, wenn Verkäufe oder Leads generiert werden sollen, kommt man um das Thema Remarketing durch CAs bzw. durch eine Zielgruppenerweiterung mittels LAAs nicht herum. Jedem ist klar, dass es, egal ob offline oder online, immer kosten- bzw. zeitintensiver ist, neue Kunden zu generieren, als Bestandskunden erneut zu einer Conversion zu verleiten. 

 

 

4. Zu wenig Tests

Eine erfolgreiche Ad zu schalten ist kein Hexenwerk. Das gleiche gilt für eine nicht erfolgreiche. Die Teufel dabei liegt im Detail. Und zwar dabei, Erfolge plan- und wiederholbar zu machen und Misserfolge und die gleichen Fehler zu vermeiden. Facebook bietet als einfachste Methode dafür den klassischen A/B-Test. Bei diesem werden zum Beispiel der gleichen Zielgruppe unterschiedliche Anzeigen ausgespielt oder unterschiedlichen Zielgruppen die gleichen Anzeigen, um daraus die nötigen Erkenntnisse abzuleiten. Das Testing unterstützt dabei, die Zielgruppe besser kennen zu lernen, deren Bedürfnisse und Vorlieben zu verstehen und somit langfristig erfolgreiche Kampagnen zu schalten.

5. Die Anzeigen laufen zu lange

Allgemein muss man damit rechnen, dass sich mit der Zeit die Frequenz der Anzeigen erhöht.Die gleichen Nutzer bekommen daher öfter die gleichen Anzeigen ausgespielt. Dies führt unweigerlich dazu, dass die Performance auf kurz oder lang darunter leidet. Besonders als Anfänger neigt man dazu, die Kuh zu melken solange es geht. Aber: Je länger eine Kampagne läuft, desto schlechter wird die Performance. Die regelmäßige Erstellung neuer Kampagnen und neuer Anzeigen-Creatives, um die Zielgruppe immer wieder aufs Neue anzusprechen ist unabdingbar.

6. zu viele Veränderungen

Die ersten Kampagnen sind aktiv. Nun heißt es Warten und Bangen. Und dann passiert es. Das Schlagwort hierbei lautet: Verschlimmbesserung. Anfänger neigen dazu, dass „Budget noch etwas zu erhöhen“, die „Zielgruppe noch etwas zu erweitern“ oder den „Text noch etwas zu verändern“.  Finger weg! Mit jeder Veränderung wird die Anzeige wieder zurück in die Lernphase versetzt und der Algorithmus wird wieder auf Null zurückgesetzt. Dies wirkt sich negativ auf die Performance der Kampagne aus. Abwarten und Tee trinken heißt die Devise in dieser Phase!

7. Die selbe Kampagne wieder reaktivieren

Auch wenn es verlocken mag, die erfolgreiche Weihnachtskampagne vom Vorjahr wieder zu aktivieren, möchten wir davon dringend abraten. Warum? Erfolg und Misserfolg einer Kampagne hängen von vielen Aspekten ab. Unter anderem von den aktuelle herrschenden äußeren Umständen. Technische Standards und grafische Trends ändern sich ständig. Und auch die Konkurrenz ist immer eine andere. Die Kampagne sollte also immer an die aktuellen Gegebenheiten angepasst sein. 

8. Die Creatives sind schlecht bzw. nicht ansprechend

Die Anzeigen sollten performanceorientiert und ansprechend für den Nutzer gestaltet sein. Die Ad sollte nicht nur „schön“ sein, sondern vor allem den Nutzer überzeugen. Text, Bildsprache und ein Call-to-Action sind dabei nur einige Faktoren, die in die Gestaltung mit einfließen sollten.

9. Die Anzeige ist top, die Landingpage ein Flop

Die Creatives sind qualitativ hochwertig, performen gut und die Zielgruppe ist perfekt gewählt. Das alles bringt nur reichlich wenig, wenn die Landingpage, auf die die Nutzer weitergeleitet werden, nichts taugt. Die Landingpage sollte optimal aufgebaut sein, dem Ci des Unternehmens entsprechen und optisch vertrauenswürdig sein. Impressum und Datenschutzbestimmungen bitte nicht vergessen. Wichtige Aspekte, wie Ladegeschwindigkeit und die mobile Responsivität sollten dabei auch beachtet werden.  

10. Übertriebene Erwartungen

Es gibt keine allgemein gültige Regel, wie viel Budget man am Besten für welche Zielgruppengröße einsetzt. Aber: bei der Wahl sollte man natürlich immer auch das Produkt bzw. die Dienstleistung im Hinterkopf haben. Mit 20 Euro Tagesbudget lohnt es sich reichlich wenig 5 Millionen Nutzer zu bespielen, um Luxusautos zu verkaufen. Ein realistisches Werbebudget ist nötig um erfolgreiche Ergebnisse einzufahren.

Fazit

Wie oben gesehen, ist es also sehr leicht als Anfänger in die Fehlerfalle zu treten und schnell frustriert den Kopf in den Sand zu stecken. Doch das muss nicht sein. Werden die 10 Punkte beachtet, so ist der erste Schritt in die richtige Richtung schon getan. Sollte dann immer noch ein großes Fragezeichen stehen, können wir von der KRONEMEDIA gerne Unterstützung bieten 😉

ÜBER DEN AUTOR: NIKO KRONENBITTER

Gründer & Kopf des Unternehmens

Niko baute 2009 seine erste Webseite als noch unbekannter Anbieter für Webdesigns. Über die vergangenen Jahre konnte er seine Position und Berechtigung am Markt immer weiter ausbauen. 2017 beschloss Niko sich auf eine Nische zu spezialisieren: Die Immobilienbranche sowie Anbieter rund um's Haus. Dies ist der Grundbaustein der Kronemedia heute.